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    wir genießen das Draußensein

Wirkungsprinzip

Bewegungsübertragung Pferd - Mensch

Bereits Hippokrates, der berühmteste Arzt der Antike (geb. 460 v. Chr.), schwärmte vom „heilsamen Rhythmus“ des Reitens: Denn so, führt er aus ".... es fördert die Verdauung und den Schlaf, es fördert die Geistesmunterkeit und die Arbeitslust, die Lebens- und Nervenkraft, die Herz- und Kreislauftätigkeit, die Haltung, und es bessert Leiden der inneren Organe." (Vogel, 1987,S.25) 


Die Schrittbewegung des Pferdes überträgt zwischen 90-120 Schwingungsimpulse pro Minute auf den reitenden Menschen. Diese Bewegungsstimulation ist die Grundlage für die therapeutische Behandlung auf dem Pferd

und zwar:

  1. neuromotorisch - durch die Bewegung des Pferdes,
  2. sensorisch-motorisch - durch den Körper des Pferdes,
  3. psychomotorisch und soziomotorisch - durch das Wesen des Pferdes.

Aus den vielfältigen Wechselwirkungen seien einige wichtige herausgegriffen: Als Wirkungen werden angenommen:

  • Gleichgewichtsschulung
  • Rhythmisierung
  • Förderung der Symmetrie
  • Aufrichtung der Wirbelsäule
  • Gangvorbereitung
  • Tonusregulation
  • Mobilisation der Gelenke
  • Tonusregulierung im Mundbereich (begünstigt Mundmotorik)
  • Schulung der Wahrnehmung
  • Schulung der Tiefensensibilität

    Und das wunderbare daran ist: Pferde versuchen sich stets unter dem Gewicht des Reiters optimal auszubalancieren.

 

 

 

 

 





Diese Art zu therapieren

lässt tiefe Eindrücke erleben und Auswirkungen schon während der Therapiephase erkennen:

  • Die glänzenden Augen eines Autisten (Mensch mit frühkindlicher Entwicklungsstörung und krankhaftem Kontaktverlust zur Umwelt), der gerade bemerkt hat, wie weich das Fell des Ponys ist, gaben mir die Möglichkeit Teil seiner Gefühlswelt zu sein.
     
  • AD(H)S - Herzenswünsche erfüllen: Menschen ersehnen nicht nur Sonne und Wärme, sie brauchen vor allem auch Licht in Ihrem Innersten.
     
  • Menschlichkeit: Gerade alte Menschen sind häufig einsam. Pferde & Ponys geben ihnen neuen Mut. Meine Ponys trugen oder fuhren sie zu schönen und empfindungsstarken Orten ihrer Erinnerung aus ihrer längst vergessenen und einstmals noch „gesunden Zeit“.
     
  • Frühförderung: Auch bereits eine kleine Runde zwischen bunten Tonnen mit dem Shetty an der Hand, macht ein Zwergerl stark und vermittelt ihm unglaublich starke Sicherheits- und Selbstwertgefühle.
     
  • Neuorientierung: Innige Mensch-Pferd-Kontakte gehen oft tief „unter die Haut“, lösen Blockaden und initiieren Veränderungen und gerade sie lösen Veränderungen aus.

 

http://www.erleben-lernen-spueren.de/