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Reittherapie

Grundlage meiner Arbeit

Klientenzentrierte Psychologie nach Carl Rogers

C.Rogers (1902-1987) fand heraus, dass nicht die therapeutische Technik, sondern in erster Linie die Beziehung zwischen Klient (Ratsuchender) und Therapeut eine zentrale Rolle spielt im Hinblick auf einen erfolgreichen Therapieverlauf. Er maß der „ICH-DU“ Beziehung einen großen Stellenwert zu und war bereit, sich und sein Erleben (Empfindung, Emotionen  usw.) in das therapeutische Setting (Vorgehensweise in der Therapie) mit einzubeziehen und sich dem Klienten mit seiner eigenen Person zur Verfügung zu stellen (Person to Person).

Rogers vertraute darauf, dass jedes Individuum in sich selbst umfangreiche Ressourcen dafür vorfindet, sich selbst zu verstehen und seine Lebens- und Verhaltensweisen konstruktiv zu ändern. (Rogers/Schmid 1991).

ebenso

"...man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen es in sich selbst zu entdecken“.(Galileo Galilei)

oder

"...niemend vermag vorauszusagen, zu welchen Höhen du dich aufschwingen kannst, bis du deine Flügel ausgebreitet hast“.(Thomas Bauyacya)

Rogers gliedert seine Überlegungen in  Empathie - Kongruenz - Akzeptanz

Empathie:

Das Pferd reagiert auf Haltungsveränderungen in der Regel unmittelbar und direkt, indem es stets bestrebt ist, für sich die optimale Balance des Reitergewichts zu finden. Es stellt sich dem Klienten somit als Resonanzfeld zur Verfügung und zeigt kraftlose oder blockierte Körperstellen durch sein Verhalten und die eigene Körperhaltung umgehend an. Gemeinsam mit dem Pferd wird so körperliches Erleben und ein experimenteller Zugang zum eigenen Körper möglich.

Das Pferd erfasst also instinktiv und sofort sein Gegenüber (Klienten).

Kongruenz::

Das Pferd reagiert auf einen verspannten Reiter in der Regel sehr kongruent, indem es diesen Zustand umgehend anzeigt, z.B. unruhig wird und unregelmäßig läuft etc.

Das Pferd spiegelt das innere Erleben des Klienten. Die Pferde & Ponys mit ihrem feinfühligen Wesen vermögen  problemlos Gefühle und Emotionen zu erfassen und darauf entsprechend zu reagieren.

Akzeptanz (unbedingt positive Wertschätzung des Klienten):

Das Pferd bemerkt Unregelmäßigkeiten in der Atmung des Reiters sofort: Kurzes, heftiges Atmen vermittelt ein Gefühl von Gefahr, es sieht überall „Gespenster“, während ein ruhiger, tiefer Atemfluss dem Pferd Sicherheit signalisiert und auf das Pferd beruhigend wirkt. Auch hier geht es also darum, den Partner in seinen Reaktionsweisen zu akzeptieren, dennoch aber gemeinsam etwas zu finden, das ein entspanntes Miteinander möglich macht. (z.B. das Pferd und sich selbst „ruhig atmen“).

Das Pferd wertet den Menschen nicht.

(Quelle: Reittherapie|M.Gänge)

http://www.erleben-lernen-spueren.de/